Polnische Burgen und Schlösser
Aktualisierung

Burg in Tyniec

  

Legenden
Erwähnungen
blankTouren (Anmeldung erforderlich)blanktlo

Beschreibung


b ereits in der Antike befand sich hier eine Festung, in die sich die einheimische Bevölkerung in Zeiten der Gefahr flüchtete. Im Jahr 1044 brachte Kasimir der Restaurator die Benediktiner nach Tyniec, die bald an der Stelle der Festung die ersten Backsteinelemente errichteten - eine romanische Kirche und Klostergebäude mit einem kleinen Arkadenhof. Ab 1247 nahm die defensive Bedeutung des Klosters zu, da es zur Grenzfestung wurde. Zu diesem Zeitpunkt war das Kloster bereits von einer Umfassungsmauer mit Türmen umgeben. Im Jahr 1259 wurde sie während der Invasion der Tataren zerstört. Das wiederaufgebaute Kloster wurde erneut von der Armee des Bischofs Jan Muskata zerstört.
Im vierzehnten Jahrhundert besaß die Festung einen Wehrturm und das Gebäude der Starosty, und der Eingang führte durch zwei Tore. In der 
Klasztor w Tyńcu
Widok zamku na zdjęciu lotniczym, fot. ZeroJeden, VI 2019
ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts verschob sich die Grenze des polnischen Staates nach Südwesten, und so hörte das Kloster auf, eine wichtige Festung zu sein. Die vernachlässigten Befestigungsanlagen wurden noch einmal renoviert, aber in der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Gebäude, das zuvor von der königlichen Besatzung genutzt wurde, den Mönchen übergeben und die Gemächer der Äbte darin eingerichtet. Im sechzehnten Jahrhundert wurde der Komplex erweitert.
Das Kloster hat während der Schwedenkriege stark gelitten, im 17. Jahrhundert wurden am Fuße des Klosterhügels, Verteidigungsmauern mit Türmen errichtet, die später mit Bastionen modernisiert wurden.
Die unmittelbare Nähe zu Krakau führte dazu, dass das Kloster im 18. Jahrhundert während der Konföderation der Rechtsanwaltskammer von der Armee genutzt wurde. Während der Bauarbeiten, die ab 1769 durchgeführt wurden, wurde das Kloster Tyniec zu einer starken Bastion Festung, die wiederholt von ausländischen Truppen bedrängt wurde.
Im Jahr 1831 wurden die zerstörten Klostergebäude 
Klasztor w Tyńcu
Drzeworyt E.Gorazdowskiego według rysunku A.Schouppego, Tygodnik Illustrowany 1866 ze zbiorów Biblioteki Instytutu Badań Literackich PAN
durch einen Brand zerstört, woraufhin die Nutzung der Festung eingestellt wurde. Erst in der Zwischenkriegszeit kehrten die Benediktiner in das Kloster zurück und erhoben es nach und nach aus den Ruinen. Heute sind die meisten Klostergebäude bereits saniert.

Galerie









Serwis wykorzystuje technologi? cookie w celu uprzyjemnienia u?ytkowania.