ie erste Erwähnung der Burg in Sławków stammt aus der Zeit um 1289. Heinrich IV. Probus besetzte während seiner Expedition nach Krakau die Schlösser in Sławków und Pieskowa Skała. Diese Burgen wurden vom Fürsten dem Burggrafen Heinrich von Woszów geschenkt. Im Jahr 1291 wurden beide Burgen dem böhmischen König Wenzel II. als Lehen übergeben.
In dieser Zeit wurden die Burg und die Stadt des Bischofs von Krakau, Jan Muskata zur Hauptstütze der Tschechen in der Gasse um den Thron von Krakau mit dem Fürsten Władysław I. dem Ellbogens.
Im Jahr 1309 befand sich die Burg in den Händen von Władysław I. dem Ellbogenhochen. Im Jahr 1327 wurde die Burg von der tschechischen Armee Johanns von Luxemburg besetzt.
Die Intervention von König Karl Robert von Ungarn, einem Verbündeten Łokieteks,
Widok z lotu ptaka, fot. ZeroJeden, V 2020
führte zum Rückzug der tschechischen Truppen. Papst Johannes XXII. befahl im Jahr 1328 den Rückzug der ungarischen Truppen aus Sławków.
Eine weitere päpstliche Intervention führte dazu, dass die Burg und die Stadt an ihre Besitzer, die Bischöfe von Krakau, zurückgegeben wurden.
Im Jahre 1337 residierte der Bischof von Krakau, Jan Grot, in der Burg. In den Jahren 1433-1434 verursachten zwei Hussiteninvasionen Schäden an der Burg.
Im Jahr 1455 wurde die Burg von Söldnern des Mährers Jerzy Stosz aus Olbrachtowice und Mikołaj Świeborowski zerstört.
Im 16. Jahrhundert wurde auf der Westseite neben dem Burggraben das neue Herrenhaus der Bischöfe von Krakau gebaut. Die alte Burg war völlig zerstört. Seine Relikte wurden im Rahmen archäologischer Arbeiten in den Jahren 1982-1994 freigelegt.
Die ursprüngliche Burg, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts (zwischen 1280 und 1283) vom Krakauer Bischof Paul von Przymankowo erbaut wurde, hatte den Grundriss eines unregelmäßigen Rechtecks mit den Maßen ca. 120 x 100 m. Die dicken
Plan zamku według Jacka Pierzaka 'Wyniki najnowszych badań nad zamkiem biskupów krakowskich w Sławkowie, woj. Katowice'
Umfassungsmauern wurden mit Halbtürmen verstärkt. Die Burg wurde jedoch nicht fertiggestellt. Einer der Halbtürme (Osten) wurde zu einem Wohn- und Verteidigungsturm (zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts) umgebaut, der von einem sieben Meter hohen Burggraben und einem Zaun umgeben war. Zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts, zur Zeit des Bischofs von Muskata, wurde die Burg um eine Treppe erweitert, an den Turm angebaut und ein Torhaus errichtet. Das Ganze war von einem Erdwall umgeben, der die ursprünglichen Mauern bedeckte.
Bis heute sind die beispielhaft erhaltenen Gemäuer des Erdgeschosses des Wohnturms erhalten geblieben, zusammen mit einem Geheimgang, dem sogenannten ""Rundgang"".