as Schloss der Piastenfürsten von Racibórz an der Oder. Sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts auf einem unregelmäßigen Grundriss an der Stelle einer früheren Piastenfestung erbaut. In den Jahren 1337-1486 wurde es von den böhmischen Fürsten, dem damaligen Herzog von Oppeln, Johann dem Guten, regiert. Im 15. Jahrhundert wurde sie mit Mauern mit Türmen befestigt. Ab 1532 befand es sich in den Händen deutscher Magnaten. Im siebzehnten Jahrhundert zu einer Residenz im Renaissancestil umgebaut. Es brannte 1858 ab und wurde dann wieder aufgebaut. 1945 im Krieg beschädigt. Erhalten geblieben sind eine gotische Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, eine Arkadengalerie in einem Flügel und ein Torhaus.