ie Burg in Otyń wurde im 15. Jahrhundert südöstlich des Dorfes errichtet. Im Jahr 1519 wurde es im Stil der Renaissance zu einer weitläufigen Schlossanlage mit trapezförmigem Grundriss umgebaut. Ab 1645 war es im Besitz der Jesuiten, die es in den Jahren 1671-1681 für die Bedürfnisse des Klosters umbauten. An der Stelle des abgerissenen Südflügels wurde ein neues Gebäude errichtet und an der Stelle der ehemaligen Schlosskapelle eine neue Kirche errichtet.
Der Renaissance-Komplex wurde im Barockstil umgebaut in den Jahren 1703-1705 unter der Leitung von S.Ch. Spinetti. Im Jahr 1778 baute Ernst Biron, nachdem er das Schloss nach der Auflösung des Ordens übernommen hatte, das Kloster zu einer Residenz um. Nach dem Zweiten Weltkrieg brannten die Gebäude ab.
Vermutlich sind in den Gemäuern des heutigen Torhauses die Überreste der gotischen Burg erhalten geblieben, aber der Mangel an Forschungen macht es unmöglich, sie zu identifizieren.