Polnische Burgen und Schlösser
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Burg in Mokrsko Górne

  

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Beschreibung


d ie Burg an ihrem heutigen Platz wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf Initiative des Krakauer Bischofs Florian von Mokrsk oder des Wappens Jelita oder seines Bruders Kastellan von Radom Klemens erbaut. Mokrsko gehörte bereits im dreizehnten Jahrhundert dieser Familie, und sie hatten ursprünglich einen Wohnsitz im heutigen Mokrsko Dolny, in der Nähe der Pfarrkirche. Die Burg wurde vermutlich 1384 fertiggestellt, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1428. Auf einem kleinen Hügel entstand ein vierseitiger Steinkomplex mit einem Grundriss, der einem Rechteck mit einer Seitenlänge von 25x45 Metern ähnelt. Das Wohnhaus befand sich auf der kürzeren Westseite der Umfassungsmauern, verfügte über Keller und drei Wohngeschosse. Repräsentativer Charakter, schöne oberste Etage, aufgeteilt in zwei Zimmer. Die restlichen Geschosse und Keller wurden in drei Teile unterteilt. Der Eingang zur Burg führte durch ein Torhaus, das an der Außenseite des südlichen Mauervorhangs angebaut wurde, wahrscheinlich etwas höher als der Wohntrakt. Die Burg war von einem Burggraben umgeben, über den eine hölzerne Brücke geworfen wurde, und außerhalb des Burggrabens befand sich eine wirtschaftliche Vorburg. Da der Ort von Feuchtwiesen umgeben war, wurde ein Damm zur Burganlage geführt, an dem die einzige Straße zur Festung 
Zamek w Mokrsku Górnym
Widok od południa, fot. ZeroJeden, V 2005
entlangführte.
Ab 1509 wechselte die Burg mehrmals den Besitzer. Als es 1531 der Königin Bona gehörte, baute Piotr Kmita das Schloss im Renaissancestil wieder auf. Die nächste Erweiterung fand vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts statt, als ein zweigeschossiger Südflügel angebaut wurde, der den unteren Teil des Torhauses aufnahm. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Umfassungsmauern noch weiter erhöht.
An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wurde die Burg verlassen, und in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war sie bereits stark zerstört. Gegenwärtig sind die Reste der Mauern des Westflügels und die Ecke der Umfassungsmauern des Hofes erhalten.

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