ie Burg wurde um die Mitte des 14. Jahrhunderts an der Stelle einer früheren befestigten Siedlung erbaut. Bis in die neunziger Jahre des 14. Jahrhunderts war es in den Händen der Familie von Tshirn. An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehörte es dem Starosta des Herzogtums Schweidnitz-Jawor, Jan von Seidlitz.
In den Jahren 1611-1616 wurde die Burg unter der Herrschaft von Sigismund von Zedlitz wieder aufgebaut. Doch bereits 1667, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde das sanierte Gebäude zerstört. Beim Wiederaufbau nach dem Brand von 1742 wurde das Schloss nach Plänen des Architekten Fischer von Erlach in eine barocke Residenz umgewandelt. Der Wiederaufbau wurde am 18. Oktober 1746 abgeschlossen.
Im Jahr 1806 wurde die Burg von Napoleons Armee besetzt. Im Jahr 1848
Herb na wschodniej elewacji, fot. ZeroJeden, V 2005
ging das Schloss durch die Testamentsvollstreckung von Charlotte Frederica in den Besitz ihres Cousins Rudolf von Salisch über. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb die Residenz in den Händen dieser Familie. Nach dem Krieg verfiel das Gebäude infolge unsachgemäßer Nutzung durch den Staatlichen Landwirtschaftsbetrieb. In den neunziger Jahren fand nach einer gründlichen Renovierung ein Hotel darin einen Platz.