ie erste Erwähnung einer Verteidigungssiedlung stammt aus dem Ende des 11. Jahrhunderts. Die Legende besagt, dass im Heiligkreuzer Gebirge der Fürst Mieszko, der Sohn von Bolesław dem Kühnen, jagte, der erschöpft war und an dieser Stelle einen Bach mit schmackhaftem Wasser fand. Nachdem er es gekostet hatte, fühlte er sich wieder voller Kraft. In der Nähe des Flusses wurden auch große Stoßzähne gefunden, daher der Name der Siedlung und des Flusses, der sie durchquert - Silnica. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens des Dorfes findet sich in der Chronik von Wincenty Kadłubek aus dem Jahr 1213. Die Stadt, die wiederholt durch tatarische Invasionen und Truppen der Herzöge von Masowien zerstört wurde, erhielt im 12. Jahrhundert die Genehmigung zum Bau von Befestigungsanlagen.
In den Jahren 1637-1641 errichtete der berühmte Diplomat, Berater von Sigismund III. und Władysław IV., Bischof Jakub Zadzik, auf dem Burgberg ein prächtiges Gebäude. Es ist eine Kombination aus einer noblen Residenz mit wehrhaften Elementen. Die Burg war von einer Mauer mit Pfeilschlitzen umgeben, die von Baszta Prochowa flankiert wurde. Die vorderen Türme der Burg dienten als Arsenal und Gefängnis.
Das Schloss besteht aus dem Hauptteil und zwei Flügeln, die im achtzehnten Jahrhundert hinzugefügt wurden. Heute ist es eines der wertvollsten Baudenkmäler
Drzeworyt, Tygodnik Illustrowany 1867 ze zbiorów Biblioteki Instytutu Badań Literackich PAN
in Polen. Seine Gemächer sind seit dreihundert Jahren fast unverändert erhalten geblieben. Auf der Hauptachse der Burg befindet sich der Rittersaal mit der originalen Lärchendecke. Eine ähnliche Decke aus dem Jahr 1641 befindet sich auch im Großen Speisesaal, der heute als Konzertsaal für Alte Musik dient. Die Atmosphäre wird durch Originalmöbel aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert und Gemälde der bedeutendsten Künstler m.in. Dolabella aus dem Jahr 1641, J. Malczewski, A. Grottger und S. Wyspiański unterstrichen. Dort befindet sich auch die Schatzkammer, in der Sie wertvolle Exponate der Goldschmiede sehen können.
Eines der Porträts, ein Werk der italienischen Schule des 18. Jahrhunderts, zeigt eine Dame, deren Figur einen außergewöhnlichen Eindruck hinterlässt. In ihrem Gewand aus schwarzer Spitze sieht sie aus, als ob sie für einen Moment stehen geblieben wäre, aber in einem Augenblick wird sie unter uns sein. Anscheinend sahen die alten Mitarbeiter des Museums die schwarze Dame manchmal in der Dämmerung lautlos in den Schlossgemächern sich bewegen. Sie verschwand immer als Teil ihres Porträts.