Polnische Burgen und Schlösser
Aktualisierung

Burg in Kętrzyn

 (Kętrzyn • Rastembork • Rastenburg) 

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Beschreibung


u rsprünglich stand hier ein hölzerner Wachturm. Sie wurde um 1329 an der Stelle der alten preußischen Siedlung Rast am Guber von den Deutschordensrittern errichtet und bald darauf, in den Jahren 1360-1370, durch eine Backsteinburg ersetzt. Es war der Sitz des Staatsanwalts und später der Büros und Mannschaften des Deutschen Ordens, es war ein Stützpunkt für Reisen nach Litauen.
Gleichzeitig mit dem Bau der Burg wurde die Stadtmauer errichtet. Das für den Bau verwendete Material war Ziegel, der Komplex mit einem quadratischen Grundriss hatte drei Flügel und ist auf der Westseite mit einer Ringmauer abgeschlossen, in der sich das Eingangstor befindet. Charakteristisch war das Fehlen einer Vorburg und eines Turms, obwohl es drei Türme an den Ecken hatte. Die Burg wurde mehrmals umgebaut - zuerst in den Jahren 1528-1529, dann in den Jahren 1559-1566 und 1622 wurde im Hof ein kleiner zylindrischer Turm mit einer 
Zamek w Kętrzynie
Plan zamku według Conrada Steinbrechta, 'Die Ordensburgen der Hochmeisterzeit in Preussen...', Berlin 1920
Treppe errichtet. Auf Höhe der Decke des Erdgeschosses ist der Innenhof von einer hölzernen Galerie umgeben.
Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zerstört, und beim Wiederaufbau wurde der nördliche Flügel, der bisher der höchste war, auf das Niveau der anderen Flügel abgesenkt. In der Vorkriegszeit wurden größere Umbauten vorgenommen, um sie für Wohn- und Bürozwecke anzupassen - zunächst wurden neue große Fensteröffnungen durchbrochen.
Während des Zweiten Weltkriegs zerstörte der Brand alle Holzelemente des Schlosses, und auch die Mauern wurden stark beschädigt. Das Denkmal wurde erst in den Jahren 1962-1967 wieder aufgebaut und beherbergte ein Museum und ein Gemeindezentrum mit Bibliothek.

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