ie Geschichte der Danziger Burg beginnt nach der Ankunft des Deutschen Ordens in Pommern. Früher befand sich hier eine Festung der pommerschen Herzöge, die nach dem Tod des letzten von ihnen - Mestwin II. - in den Besitz von Przemysław II. und dann von Władysław I. dem Ellbogenhohen kam. Im Jahr 1308 übernahmen die Deutschordensritter die Danziger Festung, aber die Burg wurde erst nach der Klärung der unsicheren Situation in Pommern erbaut. Nach dem Krieg mit Władysław I. dem Ellbogenhohen und dem Abschluss des Vertrages in Kalisz beschlossen die Deutschordensritter, ein Backsteinkloster zu errichten.
Nach 1343 wurden die Holz- und Erdbefestigungen nach und nach durch Ziegelbefestigungen ersetzt. Auf den bestehenden Wällen wurden Mauern errichtet, die mit Türmen und Türmen verstärkt
Gdańsk na sztychu Erika Dahlbergha z dzieła Samuela Pufendorfa 'De rebus a Carolo Gustavo gestis', zamek oznaczony liczbą 28, 1656 rok
wurden. Die Verteidigung der Burg wurde durch die Wasserläufe der Motwau und der Weichsel, an deren Gabelung sie sich befand, erheblich erhöht. Die Weichsel war ein so guter Schutz, dass anfangs nicht einmal eine Verteidigungsmauer an ihrer Seite errichtet wurde, erst als sie das Hauptflussbett veränderte, entschied man sich, eine Mauer entlang der Ostfassade der Burg zu errichten.
Die Gebäude der eigentlichen Burg wurden auf einem quadratischen Grundriss mit Türmen an den Ecken errichtet. Nördlich und westlich der Burg befand sich eine zweiteilige Vorburg, die von einer Mauer umgeben war. Zwischen der Weichsel und der Motława wurde entlang der Mauer der Vorburg ein Graben ausgehoben, der auch mit Wasser aus dem Bach Siedlce versorgt werden konnte. Auch die Vorburg konnte durch einen Burggraben und Mauern von der Hauptburg getrennt werden.
Leider sind keine Pläne der Burg überliefert. Aus den Lustrationsinventaren kann man nur Hypothesen über die Anzahl der Gebäude und ihre Funktionen aufstellen. Das Schloss bestand aus: Krankenstation, Küche, Kammer neben der Küche, Bäckerei, Waffenkammer, Kirche mit Bibliothek und Klosterräumen - Kapitelsaal, Refektorium, Schlafsälen Brüdern, Wohnung des Kommandanten und seines Stellvertreters, Badehaus und
fot. ZeroJeden, XII 2006
andere Räume, die für das Leben des Klosters notwendig waren. Aus Inventaren ist auch bekannt, dass zumindest einige der Gebäude Keller hatten.
Bis 1945 blieb neben dem Gemälde ""Das Kirchenschiff"" aus dem 15. Jahrhundert nur ein Bild der Danziger Burg erhalten. Leider wurde das Gemälde am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die Burggebäude waren im Hintergrund zu sehen, was es den Forschern nicht ermöglichte, den Grundriss des Gebäudes vollständig zu erkennen. Auf der anderen Seite war auf dem höchsten (Kirch-)Turm ein Mosaikbild der Heiligen Jungfrau Maria zu sehen.
Von den Burggebäuden ist nicht mehr viel erhalten geblieben. Eines der Fragmente ist der Fischerturm, der einst an der Kreuzung von Burg und Stadtbefestigung stand, nach 1454 wieder aufgebaut und in Schwanenturm umbenannt wurde. Daneben sind noch ein Fragment der äußeren Wehrmauer und der südwestliche Burgturm erhalten. Von den nicht erhaltenen Teilen ist der riesige Turm, der sich nach R. Massalski und J. Stankiewicz im Weichselstrom befand, eine interessante Tatsache.
Da
Gdańsk w XVII wieku
die Burg in den Händen des Deutschen Ordens war, war sie ein sehr wichtiger administrativer und militärischer Punkt. Die Möglichkeit, die Schifffahrt auf der Motwau zu blockieren und den Hafen zu erreichen, gab dem Deutschen Orden große Möglichkeiten, Druck auf die Stadt und die Region auszuüben. Als nach der Schlacht bei Grunwald Heinrich von Plauen (Bruder des Großmeisters) beschloss, die aufständische Stadt anzugreifen, begannen die Danziger Einwohner entschlossen, sich zu verteidigen. Das Burgtor wurde zugemauert und die Mauern verstärkt. Es schien, dass der Krieg unvermeidlich war, aber im April 1411 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet. Zwei Bürgermeister von Danzig wurden in Begleitung von zwei Ratsmitgliedern zu Verhandlungen auf die Burg eingeladen. Der Deutsche Orden verhaftete und ermordete sie heimtückisch. Der Konflikt eskalierte und dauerte ununterbrochen bis zum Dreizehnjährigen Krieg. Nach weiteren Vorbereitungen der Danziger Einwohner für einen bewaffneten Zusammenstoß wurden die Deutschordensritter aufgefordert, die Burg aufzugeben.
Plan sytuacyjny zamku na tle obecnej zabudowy według Andrzeja Gołębiewskiego [Quelle]
Trotz der guten Vorbereitung der Burg für die Verteidigung beschloss der Hauskommandant in Abwesenheit des Kommandanten Postor, die Macht auszuüben, Verhandlungen aufzunehmen und die Burg in mehreren Etappen den Einwohnern von Danzig zu übergeben.