ie Ruine der Burg ""Cisy"" befindet sich auf einem Hügel, dessen Nordhang mit einer steilen Klippe endet. Die älteste Erwähnung von Cisów stammt aus dem Jahr 1240; Vielleicht gab es dort damals eine Festung. Die Burg wurde wahrscheinlich während der Herrschaft von Bolko I, dem Herzog von Schweidnitz-Jawor, am Ende des 13. Jahrhunderts auf einem viereckigen Grundriss aus Stein mit charakteristischen Eckstrebepfeilern erbaut. Der Eingang führte von Westen her durch das Tor, und in der südöstlichen Ecke befand sich ein runder Turm mit einem Durchmesser von über zehn Metern. An der gegenüberliegenden Ecke stand ein großzügiges Wohnhaus. Die weitere Expansion ging in die Richtung, die Burg mit einer Außenmauer zu umgeben und an der Westseite einen Innenhof zu errichten, der ebenfalls von Mauern umgeben ist; Diese Wände waren unregelmäßig und in ihren Umrissen an das felsige Gelände angepasst. Dann wurde ein neues Element in Form eines Außenhofs an der Ostseite eingeführt, der von einer Mauer mit einer halbkreisförmigen Bastion und einem Torhaus umgeben ist.
Um die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts war die Burg in den Händen von Raubrittern und wurde von Bolko II. erobert. Dieser Fürst schenkte es 1355 dem Kastellan von Strzegom, Mikołaj Bolcze. Während seiner Herrschaft
Zamek Cisy w Cisowie na zdjęciu z 1939 roku
wurde die Burg erweitert, und sie wurde oft von Bolko II Frau Agnes besucht. 1408 wurde die Burg von Alexander von Grünau und 1429 von Ulrich von Seydlitz erworben. Im Jahr 1466 wurde die Burg von der hussitischen Armee schwer beschädigt und es ist davon auszugehen, dass die Wallanlagen, die die gesamte Anlage umgeben, sowie die Mauern mit Toren und einer Brücke auf dem Burggraben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Wiederaufbau nach diesen Zerstörungen errichtet wurden. Nach der Zerstörung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss von der Familie Czettritz übernommen, was das Gebäude jedoch nicht vor dem fortschreitenden Verfall schützte. Schließlich wurde die Burg um 1800 verlassen. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten in der Zwischenkriegszeit wurde unter anderem das äußere Tor rekonstruiert, in den Jahren 1965-1966 wurden die Mauern und die gesamte Umgebung gereinigt, wobei der Turm gut erhalten ist.